Am 12. Dezember 2025 begab sich die Klasse 6c der Richard-von-Schlieben-Oberschule UNESCO-Projektschule Zittau auf eine spannende Exkursion ins Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz. Im Mittelpunkt des Besuchs stand ein besonderer Workshop: der Mikroskop-Führerschein.
Nach der Anreise mit dem Zug und einem kurzen Fußweg zum Museum wurden die Schülerinnen und Schüler von dem Museumspädagogen Herrn Sebastian Buschmann herzlich begrüßt. Zu Beginn lernten sie den Aufbau und die richtige Bedienung eines Mikroskops kennen. Dieses theoretische Wissen konnten sie anschließend direkt praktisch anwenden.
Im praktischen Teil untersuchten die Kinder eine Heuprobe (Heuaufguss), in der sich zahlreiche Mikroorganismen befanden. Unter dem Mikroskop konnten unter anderem Pantoffeltierchen (Paramecium), Augentierchen (Euglena), Amöben, Rädertierchen sowie verschiedene Algen und Bakterien beobachtet werden. Besonders beeindruckend war es, die eigenständigen Bewegungen der Einzeller live zu verfolgen und die große Vielfalt des mikroskopisch kleinen Lebens zu entdecken.
Am Ende des Workshops erhielten alle Teilnehmenden stolz ihren Mikroskop-Führerschein.
Im Anschluss erkundete die Klasse das Museum im Rahmen einer Museumsrallye, bei der Teamarbeit, genaues Lesen und aufmerksames Beobachten gefragt waren. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler viel über die Flora und Fauna der Oberlausitz kennen. Natürlich durfte auch unser Klassenmaskottchen „Capy“ nicht fehlen!
Der Besuch im Senckenberg Museum war für alle Beteiligten ein lehrreicher und abwechslungsreicher Tag, der das im Unterricht behandelte Thema anschaulich vertiefte und bei vielen die Begeisterung für Naturwissenschaften weiter weckte.
Wir bedanken uns herzlich beim Team des Senckenberg Museums Görlitz für den gelungenen Workshop und die tolle Betreuung.
Text: Sebastian Riedel
Im Rahmen des Biologieunterrichts fand an unserer Schule ein spannendes Stationenlernen zum Thema „Fische – äußerer und innerer Aufbau“ für die 5. Klassen statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, sich nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch mit dem Thema auseinanderzusetzen, was dem Unterricht eine besondere Tiefe verlieh.
In verschiedenen Stationen widmeten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv dem Aufbau von Fischen. Sie untersuchten Makrelen und führten Experimente durch, um den Bau der Fische, die Funktion der Kiemen, die Struktur der Schuppen und das Schwimmverhalten mithilfe der Schwimmblase besser zu verstehen. Ein besonderes Highlight war die fachkundige Sektion von Fischen durch den Biologielehrer, bei der die Schülerinnen und Schüler hautnah den inneren Aufbau eines Fisches erkunden konnten.
Diese praxisorientierte Unterrichtsmethode bot den Schülerinnen und Schülern einen erheblichen Mehrwert. Sie konnten die theoretischen Inhalte aus dem Biologieunterricht direkt in die Praxis umsetzen und ihr Wissen vertiefen. Das Stationenlernen förderte nicht nur das Verständnis für biologische Zusammenhänge, sondern auch die Freude am Entdecken und Lernen.
Um das erlernte Wissen weiter zu festigen, unternahmen die Klassen einen Ausflug an den Olbersdorfer See im Rahmen des selbstorganisierten Lernens, wo sie mehr über die einheimische Fischfauna erfuhren. Auch wenn es nicht möglich war, die Fische direkt im Wasser zu beobachten, konnten sich die Schülerinnen und Schüler dennoch ein gutes Bild von der Flora und Fauna des Sees machen. Sie lernten über die verschiedenen Fischarten, die im See heimisch sind, wie Karpfen und Rotauge, und erhielten Einblicke in deren Bedeutung für das Ökosystem des Sees.
Diese Veranstaltung bot den Schülerinnen und Schülern eine wertvolle Gelegenheit, handlungsorientiert zu lernen und ihre Kenntnisse durch eigene Erfahrungen zu erweitern. Der Erfolg dieses Stationenlernens und des Ausflugs zeigt, wie wichtig es ist, theoretisches Wissen durch praktische Übungen zu ergänzen. Die Begeisterung und der Spaß der Schülerinnen und Schüler waren deutlich spürbar und machten das Thema Fische zu einem vollen Erfolg.
Wir freuen uns auf weitere lehrreiche und spannende Unterrichtsprojekte an unserer Schule!


Text: Sebastian Riedel
Im Rahmen der Berufsorientierung absolvierten die 8. Klasse Betriebsexkursionen. Bei diesen lernten Schüler große und kleine Unternehmen der Stadt Zittau genauer kennen.
Ein Blick hinter die Kulissen der vielseitigen Branchen sowie viele Informationen aus erster Hand zum Thema Ausbildung und Ausbildungsberufe durften da natürlich nicht fehlen. Dieser Tag war ein weiterer Schritt, um die berufliche Orientierung ein Stück nach vorn zu bringen. Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung der Unternehmen und für die Zusammenarbeit mit ihnen, um so den jungen Menschen verschiedene Ausbildungschancen aufzuzeigen.
Für diese Möglichkeit bedanken wir uns bei:
Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien,
Klinikum Oberlausitzer Bergland gGmbH (Standort Zittau),
HAVLAT Präzisionstechnik GmbH,
Steinmetz Friebolin e.K.,
Tischlerei Theilig Küche&Bad,
REWE Center Zittau,
Hotel Dreiländereck,
Restaurant Triangle und JOHNSON Drehtechnik GmbH


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